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Das erste
Kampfgeschwader der O.H.L. (Oberste Heeres Leitung) war die sogenannte
„Brieftauben- Abteilung Ostende“ (BAO) für Bombeneinsätze gegen
England. Da jedoch die Flugplätze an der Küste für solche Operationen
nicht erobert wurden, erfolgte der Einsatz gegen das französische
Hinterland. Im Dezember 1915 erfolgte die Umwandlung von BAO und der
inzwischen aufgestellten BAM (Metz) in die Kampfgeschwader der O.H.L
KAGOHL (Kampfgeschwader
der obersten
Heeresleitung) Nr.1 bzw. Nr.2. Jedes dieser Geschwader hatte nun 6
Staffeln, KAGOHL 1 die
KS (Kampfstaffel, auch Kasta) 1 bis 6, KAGOHL 2 die KS 7 bis 12. In der
Folgezeit wurden bis Ende 1916 noch fünf weitere Kampfgeschwader
aufgestellt: Nr.3 (KS 13-18), Nr.4 (KS 19-24), Nr.5 (KS 25-30), Nr.6,
bayerisch (KS 31-36) und
Nr.7 (KS 37-42), sowie einige selbständige Kampfstaffeln. Die Kampfstaffeln
31 und 32 wurden zuerst als preußische, selbständige Staffeln
aufgestellt und dann in Kampfstaffel Trier bzw. S2 umbenannt.
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