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Quelle nachfolgender Auflistung ist ein offizielles
Dokument, in dem Anfang 1919 fast alle etatmäßigen Einheiten während
des 1. Weltkrieges erfasst wurden. Es handelt sich dabei um die Übersicht
der Behörden und Truppen in den Kriegsformationen, Teil 10 der
Luftstreitkräfte, Abschnitt B: Fliegerformationen.
Nachfolgend werden Feldflieger- und
Festungsflieger-Abteilungen aufgelistet. Dies sind die zwei prinzipiellen
Kampffliegereinheiten der deutschen Fliegertruppe am Anfang des 1.
Weltkrieges. Der Sollbestand an Flugzeugen betrug für die
Feldfliegerabteilungen 6, und für Festungsfliegerabteilungen 4 Flugzeuge.
Die FFAs waren mobile Einheiten die mit dem Heer im
Feldzug eingesetzt wurden. Dagegen waren die Festungsfliegerabteilungen
den Festungen zugeteilt. Da sich sehr früh zeigte, dass die
Festungsfliegerabteilungen an ihren Standorten von geringem Nutzen waren,
wurden diese im fortschreitendem Maße in mobile Feldfliegerabteilungen
umgewandelt. Bis auf zwei Nachzügler waren Anfang 1915 bereits alle
Festungsfliegerabteilungen umgewandelt. Die FFAs die aus den FestFA
entstanden sind, verfügten am Anfang auch nur über 4 Flugzeuge.
Die Ausrüstung der Abteilungen bestand am Anfang des
Weltkrieges aus Eindeckern (die sogenannte A-Klasse), überwiegend Tauben
und Doppeldecker (B-Klasse) verschiedener Hersteller. Beide Typen waren
unbewaffnet. Typische Flugzeuge dieser Zeit waren die Rumpler, Gotha und
Jeannin Tauben sowie die Doppeldecker Albatros B.I und B.II, LVG B.I und
Aviatik B.I
Im Laufe des Jahres 1915 verschwanden die Tauben aus den
Bestandslisten der FFAs und wurden durch B-Flugzeuge oder bereits durch
Maschinen der mit MG bewaffneten C-Klassen-Flugzeugen ersetzt. Auch die
ersten bewaffneten Eindecker der Firmen Fokker und Pfalz (E-Klasse)
erschienen 1915 bei den Einheiten, ebenso wie die ersten
Großkampfflugzeuge der G-Klasse.
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