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Die bayerischen Feld-Flieger- und Festungsflieger-Abteilungen

Zu beachten ist, dass es Feldfliegerabteilungen mit den gleichen Nummern gab. Bis zur Reorganisation der Fliegertruppe Ende 1916 hatten die bayerischen Einheiten ebenfalls eine von 1 beginnende Nummerierung. Es gab also eine FFA1 (preußisch) und eine bayerische FFA1, diese wurde in der Regel mit FFA1b bezeichnet.

Insgesamt entstanden die preußischen FFA1 bis FFA74 und die bayerischen FFA1b bis FFA9b. Bayerische Festungsfliegerabteilungen gab es nur eine, und zwar die Festungsfliegerabteilung in Germersheim.

Zum Jahreswechsel 1916-1917 kam es zu der bereits erwähnten großen Reorganisation der deutschen Fliegertruppe. Damit verschwanden die Bezeichnungen Feldflieger-, Festungsflieger- und Artillerieflieger-Abteilungen. Es gab ab diesem Zeitpunkt nur noch Flieger-Abteilungen und Flieger-Abteilungen (A). Dies ist von großer Bedeutung, wenn man die in den letzten Jahren erschienene englischsprachige Literatur (wie z. B. ABOVER THE LINE, THE JASTA PILOTS usw.) verwendet. Dort tauchen für 1915 oder 1916 Flieger-Abteilungen, oder in 1917 Feldflieger-Abteilungen auf, was nicht richtig ist. Da die FFA46 nicht mit der FA46 identisch ist, wird man mit diesen Angaben in die Irre geführt. Die FA46 (bayer.) entstand aus der bayerischen FFA3. Auch kann es keine FFAs mit Nummern höher 74, und FAs mit Nummern höher 48 geben!

 

Bayerische Feldfliegerabteilungen

1 2 3 4 5
6 7 8 9  
 

AFA
AFA b
AFP
BOGOHL
BZ
FA
FA Lb
FA(A)
FEA
FFA
FFA b
Jasta
Jasta b
KAGOHL
KaSta
MFS
SchSta
Flugplatz
K.u.K
1910 bis 1914
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