Flieger-Abteilung
A 291
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Kriegstagebuch
Mitgemachte
Schlachten und Gefechte.
(Quelle:
BayHStA Kriegsarchiv
KrStR 17955 ) |
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1917 |
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15.06.1917 |
J.J.Ref.IVa
Aufstellung der Flieger-Abteilung A zum 15.6.1917 genehmigt. Abteilung erhält Nr. 291.
Idfl. Durch Kogenluft angewiesen, Geräte sofort zu überwiesen. Alles weitere veranläßt
Iluft.
An Kogl 1.Armee
Oblt. Bauch, Führer der bayer. Schutzstaffel 23 zum Führer der
bayer. Flieger-Abteilung A 291 ernannt, sofort zur FEA beordern. Ersatz Oblt. Krausser zum
bayer. Schutzstaffel 23 dorthin beordern.
Iluft Nr.165176
(OP Bauch 23308) |
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22.06.1917 |
Aufstellung der bayer. Flieger-Abteilung (A) 291 bei der
bayer. FEA Schleißheim.
Nr.97877.A.
Durch die Inspektion des Ingenieur Korps sind aufzustellen:
Die bayer. Flieger-Abteilung (A) 291 sofort
297 zum 20.7.1917
298 zum 20.8.1917
nach der mit K.M.E. von 8.12.16 Nr.136041 hinaus gegebenen Stärkenachweisungen.
Die Abteilungen sind vom Tage der Marschbereitschaft mobil.
(Stellv.Gen.Kdo.III.A.K. Bund 33 Akte 7) |
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24.09.1917 |
Geschwaderflug zusammen mit Maschinen der bayer. Schutzstaffel 22 zum Nahangriff mit
M.G. und Bomben gegen feindliche Stellungen in den vorderen Linien. Bis zu 30 m Tiefe gingen die Flugzeuge hinunter.
(Quelle: MMJO VII K 2/6 Bauch)
siehe dazu auch Bordbuch Neuber
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00.10.1917 |
Mit Proviant zum Kampfgraben - von Leutnant Luitpold Offenbacher (F)
(Quelle: Bayerische Flieger im Weltkrieg - Seite 146ff) |
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1918 |
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25.03.1918 |
Abteilung dem AOK 6 zugeteilt.
(OP Bauch) |
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27.03.1918 |
Die FA(A) 291b der 5. Armee ab vormittags verladebereit.
(HGr Rupprecht Akt 362) |
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28.03.1918 |
Die Abteilung unter der Führung von Hauptmann Bauch wird vom Flugplatz Mercy le Bas nach Lille verlegt um an der am 9.April beginnenden Armentières Offensive teilzunehmen.
(OP 45052 Mößmer) |
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Es werden taktisch und wirtschaftlich unterstellt:
FA(A) 291b – Flughafen und Ortsunterkunft Rouchin – der 8.
bayer. Res.Div.
(1.b.R.D. Bund 47 Akte 2) |
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06.04.1918 |
AOK 6
Flughafen Rouchin
Unternehmen „Georgette"
Verband: Gen.Kdo.z.b.V.55; Grufl 19b; Seclin
(Alpencorps Bund 79)
Gefechtslandebahn der bFA 45 und der der 8.b.R.D. zugeteilten FA(A) 291b 600 m nordöstlich Marquillies
(1.b.R.D. Bund 47 Akte 2) |
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09.04.1918 |
Beginn der Armentieres Offensive.
(OP 45052 Mößmer) |
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00.04.1918 |
Danksagung von Frhr. von Soda, General der Infanterie
(I-Luft 38) |
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19.04.1918 |
Vizefeldwebel Paul Sielski und Leutnant der Reserve Wilhelm Löchner ohne feindlichem
Einfluß abgestürzt. Vzfw. Sielsky starb dabei - Lt.d.R. Löchner wurde schwer verwundet.
(I-Luft 38)
Vizefeldwebel Paul Sielski um 13 Uhr am Flugplatz La Gorque tödlich abgestürzt. Schädelbruch und Brustquetschung. Auf dem Soldatenfriedhof Rouchin beerdigt.
(KrStR 17953/263) |
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25.04.1918 |
Unteroffizier Christian Hoffmann (F) und Flugzeugwart Gefreiter Heinrich Riederer um bei einem Übungsflug ohne feindlicher Einwirkung abgestürzt und getötet.
(I-Luft 38) |
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24.05.1918 |
Fernspruch:
Der an nervöser Erschöpfung erkrankte Beobachter Leutnant der Reserve Gustav Lerner wird zur FEA 1 Schleißheim versetzt. Als Ersatz hierfür wird der Beobachter Leutnant Otto Mauler der bFEA 1 mit Marschtag 27.5.18 zum AFP 6 versetzt.
(OP 8296 Mauler) |
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06.06.1918 |
Leutnant der Reserve Josef Müller (F) zusammen mit Leutnant
der Reserve Christian Klee vormittag nach Luftkampf abgeschossen und gefallen.
( I-Luft 38)
Beerdigt wird Leutnant Klee im Soldatenfriedhof Roudin Grab
Nr.: 96
( OP 11670 Klee) |
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18.06.1918 |
Lt.d.R. Otto Mauler im Luftkampf verwundet.
( I-Luft 38 )
Verlustmeldung:
Im Luftkampf wird Leutnant Otto Mauler (B) durch einen Bruchschuß am Oberschenkel schwer verwundet und ins Feldlazarett 85 Haubourdin überwiesen.
(OP 8296 Mauler)
Der schwer verwundete Beobachter Leutnant der Reserve Otto Mauler wird zur bFEA 2 versetzt.
Als Ersatz hierfür wird der Beobachter Leutnant Konrad Brandl der bFEA 1mit Marschtag 8.7.18.
(OP 8296 Mauler) |
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02.08.1918 |
Leutnant der Reserve Wild im Luftkampf schwer verwundet.
( Kriegsarchiv I-Luft 38 ) |
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19.08.1918 |
Unteroffizier Paul Kuhnle (F) und Leutnant der Reserve Harald Nordenholz (B) durch Erd-MG zwischen den Linien abgeschossen. Uffz. Kuhnle vermisst -
Ltn. Nordenholz gefallen.
Am 19.08.1918 nördlich Merville mit Flugzeug abgestürzt, tot. Leiche blieb in Feindeshand.
(OP 1396 Nordenholz)
Auszug aus dem Brief an den Vater, Dr. Nordenholz
Er wurde wahrscheinlich durch feindliche Einwirkung genötigt, zwischen den beiden vordersten Linien niederzugehen. Durch hinzu geeilte Infanterie wurde bestätigt, daß er den Heldentod gestorben ist. Seine Papiere wurden von der Infanterie geborgen. Infolge starker feindlicher Abwehr war es nicht möglich, die Leiche unseres lieben Kameraden zu bergen, doch wird heute Nacht noch einmal der Versuch gemacht.
(OP 1396 Nordenholz) |
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15.09.1918 |
6.Armee
55.A.K.
Flugplatz Rouchin
(HG Rupprecht Bd.174 Akt 372) |
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24.09.1918 |
Armeebefehl:
Ich spreche dem Flugzeugführer der Flieger-Abteilung 291 Unteroffizier Meissner, dem es gelang, sein über dem Feind schwer beschädigtes Flugzeug ohne Luftschraube glatt im Heimathafen zu landen, meine Anerkennung aus.
Der Oberbefehlshaber
von Quast
General der Infanterie |
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01.10.1918 |
6.Armee
55.A.K.
Grufl 19b
Flughafen Rouchin
(HG Rupprecht Bd.174 Akt 372) |
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02.10.1918 |
6.Armee
55.A.K.
Grufl 19b
Flughafen Marquain
(HG Rupprecht Bd.174 Akt 372) |
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03.10.1918 |
Gefreiter Ludwig Bauer (F) bei Thumesme im Luftkampf durch Lungenschuß gefallen.
(Kofl 6 Wochenbericht) |
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16.10.1918 |
Pionier Georg Gerbeth (BP) verübt mit seinem Dienstkarabiener durch Herzschuß Selbstmord.
(KrStR 17953/304) |
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22.10.1918 |
2.Armee
IV.R.K.
Unterkunft und Behausung
Flughafen Vieux - Mesnil
Ausweichshafen Dannerian (Vannerian?)
FP 2046
(HG Rupprecht Bd.174 Akt 372) |
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30.10.1918 |
2.Armee
IV.R.K.
Flughafen Vannerian
Gefechtslandeplatz Boussière
Ausweichshafen Lonzée
(HG Rupprecht Bd.174 Akt 372) |
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06.11.1918 |
Flughafenwechsel von Vanneriau nach Boussière, etwa 15 km nordwestlich
Namur.
(OP 23308 Bauch) |
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07.11.1918 |
Die Abteilung wird für die Dauer der Rückverlegung der Front in die A.-M.-Linie aus dem Verband des IV. Res. Korps herausgezogen, nachdem zur Verstärkung der Flieger-Abteilung 207 zwei Flugzeuge mit Besatzungen, Monteuren, 2 Zellen und 1 Lastkraftwagen abgestellt worden ist.
(OP 23308 Bauch) |
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08.11.1918 |
Herrichten des neuen Flugplatzes und eintreffen der übriggebliebenen 3 Flugzeuge auf dem Luftweg.
(OP 23308 Bauch) |
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10.11.1918 |
Pionier Beck holt vom Armeeflug-Park 2 einen Mercedes Rumpler Flugzeug den er nach der Landung beim Ausrollen in einen Hohlweg kam und zerbrach.
(OP 23308Bauch) |
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11.11.1918 |
Die zertrümmerte Rumpler wird per Lastwagen zum Armeeflugpark zurückgebracht, dort aber die Empfangsnahme verweigert so daß die Mannschaft mit der Maschine wieder zur Abteilung zurück fuhr. Als Ersatz wird der Abteilung eine Halberstadt Maschine hin geflogen. Am gleichen Tag kehrt die beiden zur Flieger-Abteilung 207 eingeteilten Flugzeuge mit Personal und Material zurück. Über die Vorgänge in der Heimat bekannt gemacht. Nachmittags 2.30 versammelt sich die Mannschaft der Abteilung auf dem Flugplatz zu einer Aussprache über den Umsturz und dem Waffenstillstand und die daraus neu entstandene Lage zu diskutieren. Dem bisherigen Abteilungsführer Oberleutnant Bauch der das Vertrauen der Mannschaft nicht mehr besaß wurde einstimmig abgesetzt und einstimmig der bisherige erste Offizier z.b.V. Oberleutnant der Reserve Weinzierl zum neuen Abteilungsführer gewählt. Anschließend erfolgte die Wahl eines Soldatenrates mit folgender Zusammensetzung:
Oberleutnant Weinzierl
Werkmeister Wilhelmy
Flugzeugführer Vizefeldwebel Göbel
Gefreiter Renner
Pionier Weidle
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Oblt. Bauch wurde vom Ergebnis in Kenntnis gesetzt, wollte dies aber nicht anerkennen. Er forderte beim Soldatenrat für den nächsten Tag eine neuerliche Abstimmung der Mannschaften.
Oblt. Weinzierl machte den Vorschlag daß Oblt. Bauch die Führung beibehalten sollte unter Mitwirkung des Soldatenrates. Bei der neuerlichen Abstimmung hierüber sprachen sich nur 3 Stimmen dafür, alle anderen Stimmen dagegen aus. Desgleichen war die gesamte Offizierskorps für die Neuordnung und gegen Oberleutnant Bauch. Darauf beantragte
Oblt. Bauch sofort mit dem Flugzeug in die Heimat zurückfliegen zu können. Obwohl schon sämtliche 6 Flugzeugbesatzungen für den Heimatflug startbereit waren, trat der jüngste Beobachter zu Gunsten
Oblt. Bauch zurück. Die 5 Flugzeuge mit den Besatzungen waren:
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DFW C.V 2241/18 |
Vzfw. Göbel - Lt. Engelhard |
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DFW C.V 6773/18 |
Uffz. Meißner - Lt. Kreuzer |
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LVG C.VI 3933/18 |
Uffz. Greiner - Lt. Keppler |
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LVG C.VI 7223/18 |
Uffz. Hartmann - Lt. Schmied |
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Rumpler C.VII 7646/17 |
Uffz. Piehler - Oblt. Bauch |
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Die Flugzeug starteten gegen 11 Uhr Vormittag, während die Tags zuvor vom AFP 2 geholte Halberstädter erst um 3 Uhr Nachmittag mit der Besatzung Uffz. Herz - Lt. Wild starten konnte - die Benzinleitung war verstopft. Die ersten 4 Flugzeuge erreichten unbeschädigt die Fea 2 Fürth, das 5. mußte bei Frankfurt am Main wegen Motordefekts notlanden, wurde abmontiert und verladen. Das 6. Flugzeug
(Halberstädter) notlandete bei Köln oder Düsseldorf - die Besatzung blieb unverletzt.
Infolge der A.-M.-Bewegung war die Abteilung vom IV. Res.Korps herausgezogen, von einer Unterstellung unter eine andere Kommandobehörde aber nichts bekannt. Da die Abteilung anscheinend vergessen war wurde beschlossen gleichfalls den Rückmarsch anzutreten. Fast das gesamte Material der Abteilung wurde auf 7 Lastkraftwagen, 1 Funkwagen, 1 Werkstattwagen, 1 Lichtwagen und 2 Anhänger verladen, bis auf die Lichtbildabteilung. Diese wurde später in 2 zurückgebliebenen Lastkraftwagen sowie 1 Zelt verladen. Alles was jetzt noch zurück bleiben mußte wurde der Gemeinde Bossiére gegen eine Dienstsiegel beglaubigt
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29.11.1918 |
Eintreffen der ersten Fahrzeuge in Fürth. |
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00.11.1918 |
Die Abteilung wird aufgelöst. |